Merk: Resozialisierung von Gefangenen verbessern

Erlangen/München - Das bayerische Justizministerium will die Resozialisierungsarbeit von Strafgefangenen weiter verbessern. Das Ziel: Strafgefangene sollen nicht mehr rückfällig werden.

In Erlangen eröffnete Justizministerin Beate Merk (CSU) dazu am Dienstag eine zentrale Forschungsstelle, die die Behandlungsprogramme von Straftätern in der Sozialtherapie wissenschaftlich begleiten soll. “Wir sind es dem Sicherheitsbedürfnis der Allgemeinheit schuldig, dass wir verurteilte Straftäter in unseren Gefängnissen so behandeln, dass sie möglichst nicht mehr rückfällig werden“, sagte Merk laut einer Mitteilung des Ministeriums. Aufgabe der beiden Psychologen sei es, die Behandlung von Strafgefangenen - egal ob Jugendliche oder Erwachsene - in den Justizvollzugsanstalten weiter zu verbessern. Mit der Errichtung der Forschungsstelle will das Ministerium die seit 18 Jahren tätige Arbeitsgruppe “Kriminologischer Dienst des bayerischen Justizvollzugs“ neu ordnen. Als Standort für die Einrichtung wurde die unmittelbare Nähe zur JVA Erlangen gesucht, weil diese unter anderem über langjährige Erfahrungen im Bereich der Sozialtherapie und Kontakte zu anderen Experten verfüge, hieß es.

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