"Der Vorwurf ist falsch"

21-Jähriger bestreitet tödliche Messer-Attacke

Memmingen - Ein 21-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten, weil ihm vorgeworfen wird, mit einem Messer auf einen 29-Jährigen eingestochen zu haben. Der junge Mann beteuert jedoch seine Unschuld.

Wegen Totschlags muss sich ein 21 Jahre alter Mann seit Dienstag vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Asylbewerber aus Pakistan vor, im vergangenen Sommer in einer Asylbewerberunterkunft in Neu-Ulm einen Mitbewohner erstochen zu haben. Zuvor sollen sich die beiden Männer um geliehenes Geld - es ging um 153 Euro - gestritten haben. Das 29 Jahre alte Opfer erlitt mehrere Stichwunden und starb an inneren Verletzungen.

„Der Vorwurf ist falsch“, ließ der Angeklagte zum Prozessauftakt über seinen Dolmetscher erklären. Sein Mitbewohner habe in dem Streit plötzlich ein Messer gezogen und ihn in die Ecke gedrängt. Er habe dem älteren das Messer entreißen können, woraufhin es zu einem Gerangel gekommen sein soll. Dabei, so schilderte der 21-Jährige, habe sich sein Kontrahent die Verletzungen zugezogen. „Ich habe ihm keine Stiche zugefügt.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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