Koalition in Österreich perfekt!

Koalition in Österreich perfekt!
+
Ein 18-Jähriger ist bei einem Autounfall in Mehring (Landkreis Altötting ) am Mittwochabend ertrunken.

Fahrer (18) ertrinkt bei Burghausen

Todesfahrt in Alzkanal - Freunde trauern am Unfallort

Mehring - Sie wollten wohl nur eine Spritztour machen: Doch für Fabian (18) endete die Fahrt mit dem alten Suzuki tödlich. Er ertrank im Alzkanal bei Mehring. Sein Freund hatte Glück.

Fabian D. und Sebastian G. - zusammen fuhren die 18-Jährigen am Mittwochabend auf dem schmalen Feldweg am Alzkanal bei Mehring (Kreis Altötting) entlang. Unterwegs waren sie mit einem alten Suzuki voller Aufkleber, aber ohne Zulassung. Fabian ist mit 18 Jahren ein Fahranfänger. Er und sein Kumpel Sebastian wollten wohl eine Spritztour unternehmen.

Was an dem Abend geschah, ist unklar. Fest steht: Das Auto geriet ins Schleudern, kam nach rechts ab und riss den Maschendrahtzaun zwischen Fluss und Kiesweg um. Das Auto raste die steile Böschung hinab und landete im Alzkanal.

Auto rast in Kanal - Fahrer (18) ertrinkt

Das Auto ging unter. Sebastian konnte sich befreien und ans Ufer schwimmen. Eine Frau, die am Ufer mit ihrem Hund spazieren ging, half ihm die steile, glatte Betonmauer hinaufzuklettern.

Doch Fabian blieb zurück, er ist noch in dem Suzuki. Taucher ziehen ihn später tot aus dem Wagen - ertrunken. Er lag hinter dem Fahrersitz.

Stundenlang hatten die Retter nach den Auto gesucht. 700 Meter war der Wagen von der Einsturtzstelle abgetrieben. Mit einem Kran zogen sie den Suzuki aus dem Wasser.

Freunde und Bekannte kamen zum Unfallort

Wie ein Lauffeuer sprach sich herum, was in der Nähe der kleinen Ortschaft Mehring passierte. Zahlreiche Freunde und Bekannte der Unfallopfer sowie Schaulustige versammelten sich auf der Brücke, von der aus sie sehen könnten, wie die Hilfskräfte nach dem verschollenen Suzuki suchten.

Die Feuerwehr richtete zusammen mit dem Kriseninterventionsteams im Feuerwehrgerätehaus eine Anlaufstelle ein. Ein Freund der beiden jungen 18-Jährigen wollte aber einfach nicht ins Feuerwehrgerätehaus mitkommen, er sagte zu den Hilfskräften: „Eher müsst ihr mich erschlagen, bevor ich von hier weggehe“.

Als der grünen Suzuki geborgen wurde, war dann aber der größte Teil der Leute wieder weg. Nur noch etwa fünf von ihnen harrten weiter aus.

mm/tz

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kardinal Marx: „Vaterunser“-Äußerung des Papstes keine Handlungsanweisung
Vom „Vaterunser“ über Asylpolitik und Ökumene bis zum Staats-Kirchen-Verhältnis: Kardinal Marx steht Rede und Antwort im Münchner Presseclub – und zeigt sich trotz …
Kardinal Marx: „Vaterunser“-Äußerung des Papstes keine Handlungsanweisung
Lawinen-Ticker: Zur Zeit erhebliche Gefahr im Alpenraum
Lawinen sind der absolute Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker verraten wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Lawinen-Ticker: Zur Zeit erhebliche Gefahr im Alpenraum
Kripo ermittelt nach Brand in Mehrfamilienhaus
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brannte es in einem Mehrfamilienhaus in Riedering im Landkreis Rosenheim. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Kripo …
Kripo ermittelt nach Brand in Mehrfamilienhaus
Polizei verrät: So haben wir den größten Rauschgiftfall der Geschichte gelöst
„El Maestro“ hielt die Beamten des Bayerischen Landeskriminalamts über mehrere Jahre in Atem. Nun hat die Behörde verraten, wie sie den größten Rauschgiftfall ihrer …
Polizei verrät: So haben wir den größten Rauschgiftfall der Geschichte gelöst

Kommentare