Feuerwehreinsatz auf Stammstrecke - S-Bahnen halten nicht am Stachus

Feuerwehreinsatz auf Stammstrecke - S-Bahnen halten nicht am Stachus
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Der BMW der Mutter war von der Straße abgekommen und mit dem Dach voraus in einen Bach gestürzt. Sonja S. konnte sich und ihren Sohn nicht mehr befreien. Helfer von der Freiwilligen Feuerwehr und von der Wasserwacht blieb nur die traurige Arbeit, die Verunglückten und das Unfall-Auto zu bergen

Feiertagstragödie: Mutter und Baby tot aufgefunden

Augsburg - Vier Tage lang haben sie gesucht, voller Verzweiflung, doch auch mit einem Funken Hoffnung, dass sie Sonja S. (32) und ihren erst fünf Wochen alten Bub doch noch lebend finden. Doch nun herrscht traurige Gewissheit: Beide sind tot.

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Vermisste Mutter und ihr Säugling tot im Autowrack

Am Samstag, am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde die Hoffnung zerstört: Verwandte der Vermissten, die einen privaten Suchtrupp organisiert hatten, entdeckten den blauen BMW der Frau auf dem Dach liegend in einem Bach neben der Landstraße zwischen Blindheim und Buttenwiesen (Kreis Dillingen). Mutter und Sohn waren in dem zerbeulten Wrack ums Leben gekommen.

Sonja S. wollte mit ihrem Baby zu einer Verwandten

Die beiden waren seit Dienstvormittag verschollen. Sonja S., die in Wertingen wohnt, hatte den Kinderarzt besucht. Anschließend wollte sie mit ihrem Baby, das auf Medikamente angewiesen war, eine Verwandte besuchen. Bei der Frau kam sie nie an, der Ehemann alarmierte daraufhin die Polizei. Sofort wurde mit einem großen Aufgebot nach den beiden gesucht.

Am Samstag dann die schreckliche Entdeckung. Nach Auffindesituation hatte sich wohl der Unfall folgendermaßen ereignet: Sonja S, war auf einer Kreisstraße in Richtung Blindheim gefahren. In einer Linkskurve in Höhe des Weilers Ruppenmühle kam sie aber mit ihrem BMW nach links ab. Dabei rammte das Auto ein Rohr, durch diesen Aufprall drehte sich der Wagen aufs Dach und landete zuletzt in einem Bach – dem sogenannten Glöttgraben.

Dass das Auto nicht schon vorher entdeckt worden war, liegt wohl daran, dass der Unfallort etwas verdeckt ist und dass vom Auto nur noch zur Hälfte der Reifen herausschauten. „Das Wrack ist von der Straße aus nicht zu sehen gewesen“, sagte ein Polizeisprecher. Selbst von einem Polizeihubschrauber aus blieb der Wagen unentdeckt Die Polizei schließt ein Fremdverschulden aus. Die Kripo Dillingen ermittelt aber in dem Fall, um noch Genaueres zum Hergang des Unfalls herauszufinden.

MC

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