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Alexander Renz ist nach wie vor auf der Flucht.

Mespelbrunn

Frauenmörder: Fluchtfahrzeug sichergestellt

Mespelbrunn/Frankfurt - Die Polizei hat am Mittwoch das Fluchtfahrzeug des mutmaßlichen Frauenmörders von Mespelbrunn (Landkreis Aschaffenburg) sichergestellt.

Von dem 37-Jährigen, der im Juli 2008 aus verschmähter Liebe eine 32 Jahre alte Mutter von drei Kindern umgebracht haben soll, fehlt dagegen nach Angaben der Polizei in Würzburg seit Wochen jede Spur. Zuletzt war der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Mann am 30. März dieses Jahres aufgetaucht. Damals brach er in das Haus von Verwandten in der Spessartgemeinde ein und überraschte die Familie im Schlaf.

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Nach Angaben der Polizei bedrohte er drei Angehörige mit einem Messer und erpresste sich Bargeld, EC-Karten und die dazugehörigen PIN-Nummern. Anschließend war er mit dem Wagen seines Vaters geflüchtet. Wenige Stunden nach dem Überfall hob er an einem Geldautomaten im hessischen Maintal-Bischofsheim von Konten seiner Verwandten mehrere hundert Euro Bargeld ab. Das Auto, das am Mittwochmorgen verlassen in der Frankfurter Innenstadt entdeckt wurde, hatte der mittlerweile 37-Jährige bereits nach dem Mord am 25. Juli 2008 zur Flucht benutzt. Das Fahrzeug war damals nach vier Tagen leer in einem Parkhaus in Aschaffenburg gefunden worden, danach an den Vater des Gesuchten wieder zurückgegeben worden.

Die Kriminalbeamten erhoffen sich nun von den Spuren in dem silberfarbenen Opel Astra Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort des Mannes. Der mutmaßliche Mörder und sein Opfer hatten sich im Sommer des vergangenen Jahres auf dem Schlossparkplatz von Mespelbrunn gestritten, weil die Frau seine Liebe nicht erwiderte. Deshalb soll er die 32-Jährige erstochen haben. Mehrere großangelegte Fahndungsaktionen nach dem flüchtigen Täter waren seither ohne Erfolg geblieben.

dpa

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