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Das Sterbebild von Peter und Sophie. Sie starben, als ein Fels ihr Haus zermalmte

Überlebende Uschi und Leon B. bedanken sich für großherzige Spenden / Nach wie vor im Krankenhaus

Halbe Million Euro für Felssturz-Opfer

Stein an der Traun - Das Schicksal von Uschi und Leon B., den Überlebenden des katastrophalen Felssturzes von Stein – es hat hunderte Menschen in Bayern gerührt.

So sehr, dass sie bereits mehr als eine halbe Million Euro gespendet haben! Es ist wenigstens ein Trost für die Mutter (40) und den Sohn (16), dessen Vater und Schwester Peter und Sophie nur wenige Meter von ihnen entfernt starben.

Und sie brauchen auch alle Kraft der Welt: Noch immer sind sie im Krankenhaus, noch immer haben sie mehrere OPs vor sich.

Die Stadt hatte die Spendenkonten unmittelbar nach dem Unglück eingerichtet. Bereits in den ersten Wochen sind über 363 000 Euro darauf eingegangen. Dieser Betrag konnte noch um weitere 140 736,68 Euro aufgestockt werden – gesammelt von der Bürgerstiftung Traunsteiner Land. Stiftungsvorstand Wolfgang Völkl überreichte den Scheck an den Vater und Großvater Hermann Sch.

Er bedankte sich gerührt: „Uschi und Leon, aber auch wir Angehörige sind überwältigt von der intensiven Anteilnahme und der großzügigen Spendenbereitschaft.“ Die Spenden machten Mut, einen Neuanfang zu beginnen: „Sie geben Uschi und Leon und uns die Kraft und Zuversicht, trotz des Verlusts von Peter und Sophie in ein neues Leben zu finden.“

Bilder vom Felsbrocken-Drama

Felsbrocken-Drama bei Traunstein 

Wie der Bruder von Uschi B., Bernhard Sch., dem Trostberger Tagblatt sagte, liegen beide noch auf der Intensivstation des Traunsteiner Krankenhauses, können aber voraussichtlich noch in dieser Woche auf eine normale Station verlegt werden. Leon habe vor ein paar Tagen das Bett zum ersten Mal kurz verlassen können, während Uschi B. schon froh sei, sich aufsetzen zu können. Sie müsse noch mehrere OPs über sich ergehen lassen.

Dennoch bedankten sich Mutter und Sohn jetzt sogar selbst nicht nur bei Rettungskräften, Ärzten, Pflegern, Mitschülern und Lehrern, sondern auch bei allen Spendern: In einer Anzeige in der Lokalzeitung schrieben sie: „Wir danken von Herzen für die großherzigen Spenden, welche uns einen Neuanfang ermöglichen.“ Es gibt übrigens noch mehr Hilfe aus der Bevölkerung: Ein Ehepaar aus Meckenheim im Allgäu will Uschi und Leon für eine Woche in ihre Ferienwohnung einladen, um Kraft zu tanken – wenn es ihr Gesundheitszustand wieder zulässt.

tz

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