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Der Angeklagte John Demjanjuk wird ins Gericht gebracht.

Holocaust-Überlebender sagt gegen Demjanjuk aus 

München - Mit der Anhörung von Holocaust-Überlebenden ist am Dienstag der Münchner Strafprozess gegen den mutmaßlichen NS- Verbrecher John Demjanjuk fortgesetzt worden.

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Demjanjuk-Prozess: Gericht lehnt Einstellung ab

Der 89 Jahre alte gebürtige Ukrainer ist angeklagt, im Zweiten Weltkrieg bei der Ermordung von 27.900 Juden im Vernichtungslager Sobibor geholfen zu haben. Der 88-jährige Nebenkläger Jules Schelvis aus den Niederlanden berichtete vor dem Münchner Landgericht, dass er in Sobibor 18 Verwandte verloren habe, darunter auch seine 22 Jahre alte Ehefrau und seine Schwiegereltern.

John Demjanjuk: Der Prozess in München

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Mehr als 20 andere Verwandte seien im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden. Schelvis überlebte den Holocaust und ein Buch über die Verbrechen von Sobibor geschrieben. Bereits am Montag waren zahlreiche Nebenkläger vor allem aus den Niederlanden angehört worden, die in dem Vernichtungslager der Nationalsozialisten im besetzten Polen viele Angehörige verloren hatten. Demjanjuk war als Soldat der Roten Armee in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten und soll sich dann zur Zusammenarbeit mit den Deutschen entschieden haben. Er soll geholfen haben, die zum großen Teil aus den Niederlanden stammenden Juden in die Gaskammern von Sobibor zu treiben.

dpa

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