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DVB-T-Nutzer sollten am Mittwoch ihren Sender-Suchlauf starten.

Kanalwechsel: Wie Sie die Sender wiederfinden

München - Am Mittwoch werden bei DVB-T in mehreren Regionen Bayerns die Kanäle verlegt. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Sender wiederfinden.

Seit Juni bereiten Laufbänder viele Zuschauer des digitalen Antennenfernsehens DVB-T auf einen bevorstehenden Kanalwechsel vor. Am Mittwoch ist es so weit: In den frühen Morgenstunden werden die Programme Das Erste, Arte, Phoenix und EinsPlus auf einen neuen DVB-T-Kanal verlegt, und zwar in den Sendegebieten Oberbayern, Nürnberg und südliche Oberpfalz.

Betroffene Zuschauer müssen am Mittwoch den automatischen Sendersuchlauf ihres DVB-T-Empfangs­geräts („Receiver“) starten (siehe Bedienungsanleitung). Die wiedergefundenen Programme werden meist hinten an die Programmliste angefügt und müssen manuell auf ihre angestammten Plätze gelegt werden. Findet das Gerät nicht auf Anhieb den neuen Kanal, sollte ein manueller Suchlauf zum Ziel führen. Das Erste, Arte, Phoenix und EinsPlus befinden sich künftig auf Kanal 54 (Region München/Oberbayern) oder Kanal 55 (Nürnberg/Oberpfalz). Andernfalls wird die Rücksetzung auf die Werkseinstellungen empfohlen, sodass der Receiver einen kompletten Suchlauf auf eine leere Programmliste durchführt.

Kein RTL mehr? Diese Alternativen gibt es

Für alle hilfesuchenden Zuschauer hat das DVB-T-Büro Bayern ein ­Info-Telefon eingerichtet: Die Nummer 01805/31 05 05 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, ab morgen bis 21 Uhr besetzt. Wer sich die Sendersuche selbst nicht zutraut, kann einen Fachhändler oder Antennenbauer beauftragen. Der Service kostet je nach Länge der Anfahrt zwischen 20 und 40 Euro. Die Empfänger von Kabel- oder Satellitenfernsehen sind von dieser Senderverlegung nicht betroffen!

Ausnahme: wenn eine Hausverwaltung das Programmangebot über ­eine terrestrische Empfangsanlage ins Hausnetz einspeist. Dann ist es Aufgabe der Hausverwaltung, die Sender wieder wie gewohnt zur Verfügung zu stellen.

Grund für den Kanalwechsel: Bundesweit werden alle TV-Sender aus dem niedrigeren Frequenzbereich VHF in den höheren Frequenzbereich UHF verlegt, damit VHF für digitales Radio frei wird.

IW. (tz)

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