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Sonnenschein und ein herrliches Alpenpanorama bieten sich am Samstag den Besuchern des Ammersees bei Inning (Oberbayern).

Reger Betrieb in Ski- und Ausflugsgebieten

Garmisch-Partenkirchen - Zahlreiche Wintersportler und Ausflügler sind an den Weihnachtsfeiertagen in die bayerischen Skigebiete geströmt.

Auf den Pisten herrschte am Samstag und Sonntag reger Betrieb. In den niedrigeren Lagen blieben einige Lifte geschlossen, vielerorts wurde die Schneedecke jedoch mit Kunstschnee aus Schneekanonen aufgebessert.

Auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter), betrug die Schneehöhe am Sonntag immerhin rund 1,65 Meter. “Die Bedingungen sind nach wie vor sehr gut“, sagte die Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn, Eva-Maria Greimel, am Sonntag. Dennoch hoffen die Wintersportorte auf mehr Schnee: “Jeder Schneefall tut gut.“

Abseits der Pisten sank die Lawinengefahr am Sonntag auch mangels Neuschnee weiter, der bayerische Lawinenwarndienst gab für den größten Teil der bayerischen Alpen die Warnstufe 1 aus, das bedeutet geringe Gefahr. Nur in manchen Regionen galt noch Stufe 2 und damit mäßige Gefahr.

Besonders am Samstag hatte strahlender Sonnenschein viele Ausflügler an die bayerischen Seen und in die Berge angelockt, in manchen Biergärten genossen die Gäste im Freien ihre Brotzeit.

Auf den Fernstraßen blieb es am Sonntag weitgehend ruhig. Nur auf der Autobahn 3 von Frankfurt in Richtung Würzburg gab es nach Angaben des Verkehrslagezentrums der Polizei in Rosenheim lange Staus. Am Samstag war der Verkehr auf den bayerischen Fernstraßen in Richtung Skigebiete kilometerweit ins Stocken geraten. Auf der Autobahn A3 Frankfurt-Würzburg, auf der A9 Nürnberg-München, besonders aber auf dem Autobahnring 99 um München sowie auf der A8 von München in Richtung Salzburg mussten sich die Autofahrer in Geduld üben.

Zum Ski-Special von tz-online

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