+
Der Kötztinger Pfingstritt zählt zu den größten Reiterprozessionen in Europa (Archivbild).

Rund 900 "Mannerleut" bei Pfingstritt im Sattel

Bad Kötzting - Bei einer der ältesten Brauchtumsveranstaltungen Bayerns sind am Montag im oberpfälzischen Bad Kötzting wieder rund 900 Männer in den Sattel gestiegen.

Der Kötztinger Pfingstritt fand heuer zum 597. Mal statt. Die Wallfahrt zählt zu den größten Reiterprozessionen in Europa , rund um den traditionellen Ritt findet seit Jahrzehnten auch ein großes Volksfest an den Pfingsttagen statt.

Für den Pfingstritt werden viele der Pferde festlich geschmückt. Seit Alters her dürfen Frauen an der Wallfahrt nicht teilnehmen. Motto des Pfingstritts ist: “Nur für Mannerleut' im Sattel “. In all den Jahrhunderten hat sich an diesem ursprünglichen Brauch nichts geändert.

Der Pfingstritt führt von Kötzting (Landkreis Cham) zur Kirche in der sieben Kilometer entfernten Ortschaft Steinbühl. Der Legende nach wollte im Jahr 1412 ein Priester einem Sterbenden die Sakramente nach Steinbühl bringen. Da Räuber am Wege lauerten, schützten ihn mutige Burschen. Nach der glücklichen Rückkehr gelobten die Männer, den Ritt jährlich zu wiederholen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Leichtflugzeug bohrt sich beim Landen in Acker
Bei einer harten Bruchlandung in Unterfranken sind der Pilot und ein Fluglehrer eines Leichtflugzeuges leicht verletzt worden. Die Ursache für den Unfall ist noch unklar.
Leichtflugzeug bohrt sich beim Landen in Acker
Asylbewerber vor Disko zusammengeschlagen - Zeugen lachen
Ungeheuerlicher Vorgang vor dem Eingang einer Diskothek in Rosenheim: Dort verprügelten mehrere in Tracht gekleidete Menschen einen Asylbewerber - anwesende Zeugen …
Asylbewerber vor Disko zusammengeschlagen - Zeugen lachen
Ein Toter und ein Schwerverletzter beim Baumfällen
Beim Fällen eines Baumes ist im Allgäu ein schlimmer Unfall passiert. Ein 79-Jähriger ist getötet und ein 52-Jähriger schwer verletzt worden.
Ein Toter und ein Schwerverletzter beim Baumfällen
Arbeiter stirbt bei Bohrarbeiten an der A3
Bei einem Arbeitsunfall auf der Autobahn 3 in der Oberpfalz ist am Sonntag ein Arbeiter einer Spezialfirma von einem Bohrgestänge am Kopf getroffen worden und gestorben.
Arbeiter stirbt bei Bohrarbeiten an der A3

Kommentare