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Ab Dienstag wieder Streiks in Kindergärten

Ab Dienstag wieder Streiks in Kindergärten

München - Nach einer Woche Unterbrechung werden an diesem Dienstag in ganz Bayern die Streiks in kommunalen Kindergärten fortgesetzt. Diesmal sind auch AWO-Einrichtungen betroffen.

Die Gewerkschaft Verdi rechnet damit, dass in 32 Städten und Gemeinden fast 3000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen. Auch in anderen Bundesländern seien erneute Streiks vorgesehen. Damit wollen verdi und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) einen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz erkämpfen - und zwar für die bundesweit rund 220.000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter, die bei den Kommunen angestellt sind.

"Nachdem die Arbeitgeber bisher keine Anzeichen zu ernsthaften Verhandlungen haben erkennen lassen, werden die Beschäftigten noch deutlicher als bisher ihre Entschlossenheit zum Ausdruck bringen", sagte Verdi-Landesbezirksleiter Josef Falbisoner laut Mitteilung der Gewerkschaft. An diesem Mittwoch sind weitere Streiks geplant.

Für diesen Donnerstag (28. Mai) hat Verdi unterdessen auch zu landesweiten Warnstreiks in den 126 sozialen Einrichtungen der bayerischen Arbeiterwohlfahrt (AWO) aufgerufen. Neben Pflegeheimen und Beratungsstellen seien auch 89 Kindertagesstätten, Horte, Krippen und Einrichtungen zur Mittagsbetreuung von Kindern betroffen, hieß es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Verdi will damit in den laufenden AWO-Tarifverhandlungen Druck machen und für die rund 10.000 bayerischen AWO-Beschäftigten deutlich höhere Einkommen durchsetzen.

dpa

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