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Robert Gattenlöhner, hier vor dem sogenannten "Fränkischen Rechen", will eine moderne, selbstbewusste Politik für die gesamte Region.

Unzufriedene gründen "Partei für Franken"

Bamberg - Aus Ärger über angebliche jahrzehntelange Benachteiligung des nördlichen Bayerns haben unzufriedene Bürger aus der Region die “Partei für Franken“ gegründet.

Die 51 Gründungsmitglieder wählten am Samstag in Bamberg den aus dem mittelfränkischen Roth stammenden Robert Gattenlöhner (53) zum Landesvorsitzenden.

Gattenlöhner arbeitet als selbständige Arbeitssicherheitskraft. Der geborene Nürnberger war bis 2009 Mitglied der SPD - in den 80er-Jahren als Juso-Vorsitzener in seinem Heimatort Roth, dann, ebenfalls dort, als stellvertretender Ortsvorsitzender. Mittlerweile hat er aber mit den Sozialdemokraten nichts mehr am Hut, da sie „die Franken in ihrer Politik nicht vertreten“, wie die Augsburger Allgemeine ihn zitiert.

Versprochen - gebrochen: Die bekanntesten Wahllügen

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Die Partei strebt nach seinen Worten eine Teilnahme an der Landtagswahl 2013 an. Franken brauche eine stärkere wirtschaftliche Förderung. Ein eigenes Bundesland Franken werde vorerst aber nicht angestrebt.

dpa

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