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Die streikenden Metaller fordern acht Prozent mehr Entgelt, die Arbeitgeber bieten 2,1 Prozent mehr für 2009.

IG Metall setzt Warnstreiks fort - Bosch und Audi betroffen

München - Im Tarifstreit der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall ihre Warnstreiks am Donnerstag auch in Bayern fortgesetzt.

Neben Standorten der Firma Bosch in Ansbach, Bamberg und Nürnberg sollte auch wieder der Autobauer Audi in Ingolstadt betroffen sein. Bayernweit rechnete die IG Metall mit mehr als 20 000 Teilnehmern an den Aktionen in über 50 Betrieben.

Die IG Metall hat am Donnerstag ihre massive Warnstreik-Welle den sechsten Tag in Folge fortgesetzt. "Schwerpunkte werden vor allem Bayern und Nordrhein-Westfalen sein“, sagte eine IG-Metall-Sprecherin. Seit dem Wochenende haben rund 340 000 Arbeitnehmer ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Entgelt mit Warnstreiks Nachdruck verliehen.

Die Arbeitgeber bieten 2,1 Prozent mehr Geld für 2009 und eine Einmalzahlung von 0,8 Prozent des Jahreseinkommens für November und Dezember. Sie verweisen auf die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Konjunktur. Die IG Metall nennt die Offerte für die 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche eine “Provokation“. Die Metaller wollen ihre Warnstreiks zunächst bis Freitag fortsetzen.

dpa

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