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Bis zum ersten Advent ist eher Schmuddelwetter, statt Schnee zu erwarten. 

Der Schnee lässt auf sich warten

Das Wetter wird nicht zum Christkindlmarkt passen

München - Weihnachtsfans und Skifahrer müssen sich mit Schneefreuden noch etwas gedulden. Bis zum ersten Advent gibt es voraussichtlich milde Temperaturen statt Schnee und Kälte. 

Die Weihnachtsbeleuchtung ist in vielen Straßen zu sehen, besinnliche Lieder werden in den Läden gespielt. Langsam beginnen auch schon die ersten Christkindlmärkte. Der am Münchner Marienplatz startet zum Beispiel am 25. November 2016. Doch das Wetter mag nicht so recht zur Weihnachtsstimmung passen. Statt Kälte und Schneeflocken gibt es Regen und eher milde Temperaturen. 

Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net soll dies erstmal so bleiben. Bis zum ersten Advent ist in Deutschland kein Winter-Wetter in Sicht. Obwohl der Beginn des Novembers mit Minusgraden und Schnee Wintersportlern Hoffnung auf weiße Pisten und verschneite Loipen gemacht hat. Doch daraus wird nichts. 

Mildere Luft aus dem Westen hat sich nämlich durchgesetzt. Tief Mirja bringt uns am Freitag viel Wind und Regen, heißt es auf  Jungs Wetter-Portal. Die Temperaturen erreichen demnach den zweistelligen Bereich. „Dazu gibt es viele Wolken und stellenweise Regen. Der Wind frischt ebenfalls auf und schon ist das herbstliche Schmuddelwetter perfekt.“ An dieser Großwetterlage wird sich laut Jung bis in die nächste Woche hinein nicht viel ändern. Erst zur Wochenmitte beruhige sich das Wetter und es sei nicht mehr ganz so windig und nass. Ein Kältepolster liege zwar weiterhin in Sibirien und Russland, dies werde sich aber zunächst nicht zu uns hinbewegen. „Zumindest nicht bis zum 1. Adventswochenende.“

Auch in Bayern - besonders in der Region München - werden laut dem Portal wetter24.de die Temperaturen bis zu 14 Grad hinaufklettern. Neben regenreichen Tagen soll sich jedoch auch die Sonne dann und wann mal blicken lassen. Auch in der Nacht soll die 0-Grad Marke nicht geknackt werden. Ab dem ersten Adventswochenende könne sich jedoch wieder etwas tun, sagt Wetterexperte Jung. „Zweistellige Tageshöchstwerte würden dann wieder der Vergangenheit angehören.“

Diesen Trend bestätigt auch wetter24.de. Laut dem Portal wird es in der letzten November-Woche wieder etwas kühler. Tagsüber sollen Temperaturen um die 6 Grad zu erwarten sein. 

Skifahrer und Weihnachtsfans dürfen die Hoffnung also nicht aufgeben, dass in der Adventszeit vielleicht doch noch weiße Flocken vom Himmel fallen und es wieder kühler wird.  „Dann könnte sogar der Glühwein auf den Adventsmärkten etwas besser schmecken“, sagt Wetterexperte Jung. 

maw

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