21 Millionen Euro für Hochwasserschutz

Neustadt/Donau - Für rund 21 Millionen Euro ist das Deichsystem im niederbayerischen Neustadt an der Donau umfassend saniert und ausgebaut worden.

Beim Pfingsthochwasser 1999 war in der Stadt immenser Schaden entstanden. Nach einem Deichbruch standen ewa 700 Gebäude meterhoch unter Wasser. „Die Donau ist die Lebensader von Neustadt“, sagte Bayerns Umweltstaatssekretärin Melanie Huml (CSU) am Freitag zum Abschluss der Baumaßnahmen. Mit der Investition des Freistaats in den besseren Hochwasserschutz werde die Lebensqualität dort gesichert. Mehr als 3000 Menschen profitierten davon.

Nach Ministeriumsangaben baut die Staatsregierung seit Jahren den Hochwasserschutz in Bayern aus. Allein an der niederbayerischen Donau seien seit 1999 mehr als 135 Millionen Euro verbaut worden. Im Hochwasserschutz-Aktionsprogramm des Freistaats seien bis 2020 Investitionen von insgesamt 2,3 Milliarden Euro vorgesehen, davon seien bereits mehr als 1,5 Milliarden Euro aufgewendet worden. „Wirksamer Hochwasserschutz ist und bleibt angesichts des Klimawandels eine wichtige Zukunftsaufgabe für Bayern“, sagte Huml. Da die Baumaßnahmen Gefahren nur entschärfen, die Schäden aber nicht völlig verhindern können, sei für die Bewohner in hochwassergefährdeten Gebieten die Risikovorsorge unverzichtbar.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

Meistgelesene Artikel

Er verschuldete den Tod von zwölf Menschen: Fahrdienstleiter von Meridian-Unglück ist freier Mann
Das Unglück erschütterte ganz Bayern und Deutschland: Am 9. Februar 2016 kollidierten zwei Meridian-Personenzüge. Der Verantwortliche ist nicht mehr in Haft. 
Er verschuldete den Tod von zwölf Menschen: Fahrdienstleiter von Meridian-Unglück ist freier Mann
Mann gerät in Maschine und stirbt im Wald - Polizei hält sich bedeckt
Am Sonntag kam es im Landkreis Mühldorf zu einem tragischen Arbeitsunfall. Ein Mann starb im Wald. 
Mann gerät in Maschine und stirbt im Wald - Polizei hält sich bedeckt
Klettergriff bricht aus Felswand: Belgier stürzt in die Tiefe - schwerst verletzt
Schlimmer Bergunfall in den Berchtesgadener Alpen: Am Sonntag brach einem Belgier der Klettergriff aus der Felswand, er stürzte acht Meter in die Tiefe. Seine Rettung …
Klettergriff bricht aus Felswand: Belgier stürzt in die Tiefe - schwerst verletzt
Schlimmer Frontal-Crash: Mann stirbt, Unfallgegner schwer verletzt - Retter an ihren Grenzen
Kurz nach einem schweren Unfall in der Gegend wurden die Einsatzkräfte am Sonntagabend erneut zu einem schrecklichen Verkehrsunglück gerufen. Zwei Autos waren frontal …
Schlimmer Frontal-Crash: Mann stirbt, Unfallgegner schwer verletzt - Retter an ihren Grenzen

Kommentare