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Auf Landstraßen ereignen sich besonders viele schwere Unfälle. Der Freistatt investiert deshalb 440 Millionen Euro in die Sicherheit.

Infrastruktur

Viel Geld für Sicherheit von Landstraßen

München - Bayern investiert im großen Stil in die Sicherheit von Landstraßen

440 Millionen Euro sollen in den nächsten acht Jahren in die Landstraßen in Bayern gesteckt werden. Das gab Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Vorstellung des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil - sicher ans Ziel“ am Freitag in München bekannt. Auf den Landstraßen ereigneten sich besonders viele schwere Unfälle. Stellen, an denen sich Unfälle häuften, müssten deshalb gezielt beseitigt werden. So sollen zum Beispiel Kreuzungen und Einmündungen umgebaut und gefährliche Kurven entschärft werden. Mit den 32 Maßnahmen des Sicherheitsprogramms soll die Zahl der Verkehrstoten langfristig gesenkt werden.

Herrmann setzt dabei auch auf eine Prüfung der Verkehrsschilder. Bei einer bayernweiten Aktion sollen im Frühjahr überflüssige oder unlesbare Beschilderungen entfernt werden. Mit mehr Warnschildern soll die Gefahr durch Geisterfahrer bekämpft werden.

Moderne Technik in den Verkehrsmeldestellen soll die Sicherheit zusätzlich erhöhen. Autofahrer würden künftig schneller vor Gefahrenstellen gewarnt. Die wichtigste Voraussetzung für mehr Verkehrssicherheit sei aber die Befolgung der Verkehrsregeln, sagte der Minister. Für das Frühjahr kündigte er verstärkte Kontrollen an.

dpa

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