Wiesn-Ticker: Fahrgeschäft wegen Störung außer Betrieb - und es ist ausgerechnet dieses

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6,8 Millionen Euro veruntreut - Lange Haft

Würzburg - Weil zwei Betrüger zahlreiche Anleger aus Deutschland und der Schweiz um rund 6,8 Millionen Euro geprellt haben, müssen sie lange Jahre hinter Gitter.

Die Männer wurden am Dienstag vor dem Landgericht in Würzburg zu 6 Jahren und 11 Monaten sowie 6 Jahren und 7 Monaten verurteilt.

“Sie haben sich durch ihr frühzeitiges Geständnis einen Abschlag verdient“, sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Die Haftstrafen liegen mehrere Monate unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Den bereits vorbestraften Angeklagten wurden gewerbsmäßiger Betrug in 39 Fällen, unerlaubte Bankgeschäfte und Urkundenfälschung vorgeworfen.

Die 50 Jahre alten Männer hatten ihren Anlegern versprochen, deren Erspartes in hoch rentablen und risikolosen Fonds bei Schweizer Großbanken anzulegen. Stattdessen gaben die verschuldeten Männer das Geld für ihren eigenen Luxus aus. Der größte Schaden ist einer Versorgungskasse für den Mittelstand entstanden. Sie hat dem Oberstaatsanwalt zufolge 3,3 Millionen an die Anlageberater weitergegeben. In ihrem letzten Wort vor der Urteilsverkündung bedauerten beide Männer ihre Taten.

dpa

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