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Das neue Ordinariat für 140 Millionen Euro ist eines der vielen Bauvorhaben der Erzdiözese München und Freising.

Für Baumaßnahmen

70 Millionen Überschuss: Kirche will mehr Geld ausgeben

Freising/München - 70 Millionen Euro mehr als erwartet nimmt die Erzdiözese München und Freising ein. Damit sollen Millionenschwere Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Die Erzdiözese München und Freising will in diesem Jahr mit einem gewachsenen Haushalt Stiftungen zusätzlich unterstützen und millionenschwere Bau- und Sanierungsmaßnahmen angehen.

Der Haushalt 2014 umfasse knapp 700 Millionen Euro, gut fünf Prozent mehr als im Vorjahr, sagte der Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, Peter Beer, am Montag in München. Grund für die Steigerung seien vor allem höhere Kirchensteuereinnahmen, die 2013 um gut 70 Millionen höher ausfielen als erwartet. Rund 35 Millionen Euro sollen in Kirchenstiftungen fließen.

Beer sagte, einerseits brauche die Kirche Geld, um ihrem Auftrag nachzukommen und gestalten zu können, andererseits stehe sie unter der besonderen Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Es sei gut, dass darauf geschaut werde, wie die Gelder verwendet würden, sagte er, ohne den Verschwendungsskandal von Limburg ansprechen. „Es ist in unser aller Interesse, dass wir gut mit diesen Mitteln umgehen, damit sie für die Menschen dann auch von Nutzen sind.“

Insgesamt stehen rund 2500 Bau- und Sanierungsmaßnahmen an, von der Kleinreparatur bis zu großen Generalsanierungen. Das größte Projekt ist die millionenschwere Sanierung auf dem Freisinger Domberg. Allein die Renovierung des Museums wird 30 Millionen Euro kosten. Zudem plant das Bistum ein neues Ordinariat. Die Umbaukosten der schon 2006 erworbenen Immobilie steigen nun nochmals auf nunmehr 51 Millionen Euro. Anfangs waren knapp 40 Millionen Euro kalkuliert worden.

dpa

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