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Millionenschaden bei Brand in Firmenlabor in Selb

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Feuerwehr
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Beim Brand in einem Firmenlabor in Selb (Landkreis Wunsiedel) ist ein Mitarbeiter leicht verletzt worden und hoher Schaden entstanden. Das Feuer habe sich am Donnerstag „durch das betroffene Gebäude gefressen, in dem 2500 Liter brennbare Stoffe gelagert waren“, teilte das Unternehmen Netzsch Feinmahltechnik am Abend mit. Die Mitarbeiter im Umfeld hätten rasch reagiert und sich alle in Sicherheit bringen können.

Selb - „Die Feuerwehr konnte die Gefahrenstofffässer kühlen und somit Explosionen vermeiden“, hieß es weiter.

Der Schaden werde vermutlich in die Millionen gehen, teilte die Polizei mit. Etwa 50 Prozent der Laborkapazität seien beschädigt worden, aber nicht das Gefahrenstofflager, so die Firma. Das Dach des Gebäudes gelte als einsturzgefährdet. Nach bisherigem Kenntnisstand habe der Brand keine Auswirkung auf das operative Geschäft. Der verletzte Mitarbeiter wurde den Polizeiangaben zufolge wegen einer Rauchvergiftung ambulant behandelt.

Eine dichte Rauchsäule stand über dem Firmengebäude. Die Polizei bat die Nachbarschaft, Türen und Fenster sicherheitshalber geschlossen zu halten. Einige Gebäude in Nähe des Brandortes waren evakuiert worden. Die Flammen waren nach mehr als drei Stunden gelöscht. Die Brandursache sei noch unbekannt, die Höhe des Schadens ebenso, teilte das Unternehmen mit. dpa

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