Milzbrandfälle in Bayern: Ein Toter

Erlangen - Den bayerischen Gesundheitsbehörden sind zwei Milzbrandfälle bei Heroinsüchtigen aus dem Raum Regensburg gemeldet worden. Ein Infizierter sei an der Infektionskrankheit gestorben.

Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Donnerstag in Erlangen mit. Die beiden Süchtigen hätten sich vermutlich Heroin gespritzt, das mit Milzbranderregern verunreinigt gewesen sei. Nach einem fiebrigen Infekt seien Milzbranderreger im Blut nachgewiesen worden.

Auslöser der Krankheit sind Bakterien. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch kommt praktisch nicht vor. Falls er rechtzeitig erkannt wird, kann Milzbrand mit Antibiotika bekämpft werden. In Mitteleuropa ist die Krankheit sehr selten. Meist infizieren sich Menschen aus Risikogruppen wie Bauern, Tiermediziner und Schlachthofarbeiter. Je nach Eintrittsstelle breitet sich der Erreger auf der Haut, in der Lunge oder dem Darm aus. In allen drei Fällen kann er in die Lymphbahnen eindringen. Es folgen Fieber sowie Schwellung und Verfärbung der Milz und ein allgemeiner Kräfteverfall.

dpa

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