Wegen Milzbrand in Polen

Würste in Augsburg eventuell verseucht

Augsburg - Weil zwei in Polen geschlachtete Rinder eventuell an Milzbrand erkrankt waren, warnen die Behörden nun vor dem Verzehr von in Augsburg verkauften Würsten.

Die Regierung von Schwaben hat deswegen am Freitag davor gewarnt, die Rindswürste von mehreren türkischstämmigen Händlern aus Stadt und Landkreis Augsburg zu essen. „Die Rinderwürste sind möglicherweise bakteriell verunreinigt“, hieß es.

Die Rinder stammten eventuell aus einem polnischen Betrieb, in dem im September Milzbrand festgestellt worden war. Das Fleisch von zwei geschlachteten Tieren gelangte dennoch in den Verkauf und könnte nach Augsburg geliefert worden sein. Kunden, die solche Würste gekauft oder schon gegessen haben, sollen sich bei der Regierungsbehörde melden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dorf-Bewohnerin dreht frivole Filme und sorgt damit für Skandal im Bayernwald
Eine junge Frau verdient ihr Geld mit schlüpfrigen Filmchen im Netz. Das sorgt im katholisch geprägten Bayernwald für Aufsehen.
Dorf-Bewohnerin dreht frivole Filme und sorgt damit für Skandal im Bayernwald
Todesdrama in Niederbayern: Junger Erntehelfer gerät unter Getreide-Berg
Bei Erntearbeiten im Landkreis Rottal-Inn kam es am Freitagnachmittag zu einem tödlichen Unfall. Ein junger Arbeiter konnte nicht mehr gerettet werden. 
Todesdrama in Niederbayern: Junger Erntehelfer gerät unter Getreide-Berg
Zwei Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Cham
In Cham in der Oberpfalz kam es zu einem Wohnungsbrand. Zwei Männer zogen sich dabei Verletzungen zu. Anwohner sprechen von einer Explosion.
Zwei Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Cham
Diskussion um Forschung mit hoch angereichertem Uran
Eigentlich sollte der Reaktor in Garching zum 31. Dezember auf niedrig angereichertes Uran umgestellt sein. Doch an diese Frist hält sich niemand. Nun hagelt es Kritik.
Diskussion um Forschung mit hoch angereichertem Uran

Kommentare