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So sah's am Dienstag auf Münchens Dächern aus

Am Mittwoch kommt der nächste Schnee

München - Der Winter hat Bayern mit einer geschlossenen Schneedecke und frostigen Temperaturen weiter fest im Griff: die Prognose für die nächsten Tage.

Für Mittwoch rechnen Meteorologen mit weiteren, ergiebigen Schneefällen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in München fielen die Temperaturen im südbayerischen Raum am Dienstagmorgen auf bis zu minus 15 Grad. Der Dauerfrost soll sich in den kommenden Tagen weiter verschärfen – auch tagsüber dürfte es wegen eines starken Ostwindes wieder empfindlich kalt werden.

Während sich am Dienstag im Freistaat vielerorts die Sonne zeigte, seien an diesem Mittwoch bis zu zehn Zentimeter Neuschnee im Flachland und bis zu 20 Zentimeter Neuschnee im Bergland zu erwarten. „In exponierten Lagen kann es durchaus auch mehr werden“, sagte Volker Wünsche, Leiter der Münchner Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes. In Nordbayern und in den Bergregionen werde nach Ansicht der Meteorologen zusätzlich starker Wind aufkommen, der zu erheblichen Schneeverwehungen und damit zu Behinderungen im Straßenverkehr führen könne. Verbreitet sei auch mit Straßenglätte zu rechnen. Bis zum Wochenende soll es weiter schneien.

Tipps für kalte Tage

Tipps für kalte Tage

Auf der Zugspitze ließen sich am Dienstag trotz frostiger Temperaturen um minus 14 Grad zahlreiche Wintersportfans ihren Spaß nicht nehmen. „Wir haben Neuschnee, Sonnenschein und beste Bedingungen auf den Gletscherpisten“, sagte eine Sprecherin der Zugspitzbahn. Auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) liegen derzeit etwa 1,10 Meter Schnee. Der Skibetrieb hat dort bereits am 30. Oktober begonnen. Auch in den Allgäuer Alpen laufen die ersten Skilifte. Am kommenden Wochenende (4./5. Dezember) startet die Fellhorn- und Kanzelwandbahn in Oberstdorf in die Wintersaison.

dpa

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