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Er ist der Grund für die Lichterkette in Straubing: Neonazi Martin Wiese.

1500 Menschen demonstrieren friedlich gegen Rechts

Landshut/Straubing - Rund 1500 Menschen sind am Samstagabend in Landshut gegen Rechts auf die Straße gegangen.

Mit Kerzen bildeten sie eine Lichterkette in der Altstadt. Wie die Polizei in Straubing am Sonntag mitteilte, kam es zu keinerlei Zwischenfällen. Der “Runde Tisch gegen Rechts“ hatte zu der Demonstration aufgerufen.

Hintergrund der Lichterkette war Medienberichten zufolge, dass der Rechtsextreme Martin Wiese im Herbst nach Landshut gezogen war. Wiese war 2005 in München wegen Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Anführer der rechtsextremen “Kameradschaft Süd“ galt als Drahtzieher eines geplanten Sprengstoffattentats bei der Grundsteinlegung für das neue jüdische Gemeindezentrum in München. Im September 2010 wurde er aus der Haft entlassen.

dpa

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