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Fast jeder fünfte Unfall, bei dem sich Kinder verletzen, passiert auf einem Spielplatz.

Gefährliches Spiel: 60.000 Kinder verletzen sich jedes Jahr

München - Mehr als 60.000 Kleinkinder verletzen sich jedes Jahr in Bayern beim Spielen und Toben so schwer, dass sie vom Arzt behandelt werden müssen.

"Der häufigste Unfallort von Kleinkindern ist das eigene Zuhause", teilte Annette Bleher, Präventionsberaterin der Techniker Krankenkasse (TK), am Montag in München mit. Etwa 60 Prozent aller Unfälle ereigneten sich dort, 19 Prozent auf Sport- und Spielplätzen, 11 Prozent in Tagesstätten. Die meisten Kinder zwischen einem und vier Jahren verletzten sich bei Stürzen. Fast 7.000 fielen Treppen hinunter, rund 5.000 stürzten von Spielgeräten. Jedes sechste verletzte Kind war mit jemandem zusammengeprallt oder gegen einen Gegenstand gerannt.

Neben offenen Wunden sind Prellungen, Verrenkungen und Zerrungen typische Gründe, weshalb die Kleinen zum Arzt oder sogar ins Krankenhaus müssen. Um Unfällen vorzubeugen sollten Kinder sich regelmäßig bewegen, sagte Bleher. Dadurch würden ihre motorischen Fähigkeiten trainiert. Die TK bezieht sich auf die Ergebnisse des bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KIGGS).

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