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Der Abschiedsbrief.

Der Abschiedsbrief des Todesschützen

Landshut/Dingolfing - Der 60-jährige Franz N., der am Dienstagvormittag im Landshuter Gericht sich selbst und seine Schwägerin erschossen hat, hat angeblich einen Abschiedsbrief geschrieben - in dem er seine Bluttat angekündigt hat.

Der Schwager des Todesschützen aus dem Landshuter Gericht, Franz N., hat Fotografen vor N.s Haus in Dingolfing einen Abschiedsbrief gezeigt. Die Polizei überprüft derzeit die Echtheit des Dokuments, das in gleichmäßigen schwarzen Buchstaben beschrieben ist. Der 60-Jährige hatte wegen eines Erbstreits sich selbst und seine Schwägerin erschossen.

Der Abschiedsbrief von Franz N. im Wortlaut:

Franz N. als junger Mann bei seiner Hochzeit.

 "Heute ist wohl mein letzter Morgen. Ich fühle mich nicht als Mörder wenn es passiert. Ich werde diese Menschen für den jahrzehntelangen Terror bestrafen und Einhalt gebieten. Ich zahle dafür den höchsten Preis: mit meinem Leben. So geht es nicht mehr weiter. Wenn man Angst vor der Post haben muss, da fast täglich Anwalts- Gericht- oder Post von der Staatsanwaltschaft kommt. Und wir haben niemals etwas Unrechtes getan. Nur weil es denen Freude macht, uns zu terrorisieren. G.G. sagte mir 2005, jetzt gehts erst richtig los, als er auch noch für Carina G. die Verfahren führte.

Franz N."

Bilder aus Landshut

Amoklauf in Landshut

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