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Bayerische Bäuerinnen wollen mehr für die Milch ihrer Kühe.

Bäuerinnen zelten für besseren Milchpreis vor Staatskanzleien

München - Mit einer Übernachtungsaktion vor den Staatskanzleien mehrerer Bundesländer wollen Milchbäuerinnen den Druck auf die Politik erhöhen.

Wie der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter am Freitag mitteilte, werden am kommenden Montag zahlreiche Bäuerinnen vor den Regierungszentralen in München, Stuttgart, Düsseldorf und Kiel ihre Zelte aufschlagen, um für einen höheren Milchpreis zu demonstrieren.

Verbandssprecher Hans Foldenauer rechnet allein in München mit bis zu 200 Teilnehmerinnen. "Wir wollen von staatlichen Zahlungen unabhängig werden", sagte Foldenauer. Das sei nur mit einem Milchpreis von mindestens 40 Cent pro Liter möglich. Er forderte deshalb die Bundesregierung auf, einen nationalen Milchgipfel zu organisieren. Derzeit liegt der Preis bei gut 20 Cent.

Um den richtigen Weg zu einem höheren Milchpreis gibt es heftigen Streit in der Bauernschaft. Einzige Lösung sei derzeit eine Marktanpassung durch weniger Milchproduktion, hatte BDM-Chef Romuald Schaber kürzlich bekräftigt. Bauernpräsident Gerd Sonnleitner setzt dagegen unter anderem auf verstärkte Maßnahmen zur Förderung des Milchkonsums und mehr finanzielle Unterstützung für die Bauern.

dpa

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