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Die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen ist immer noch sehr groß.

Experten warnen

Bayerische Alpen: Zweithöchste Lawinenwarnstufe

Kempten/München - In Bayerns Alpen herrscht nach den neuen Schneefällen der vergangenen Tage nach Angaben des Lawinenwarndienstes weiterhin große Lawinengefahr.

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Oberhalb der Waldgrenze liegen die Gefahrenstellen, an denen Lawinen ausgelöst werden können, vor allem an Steilhängen und verwehten Rinnen und Mulden. Von den Allgäuer bis zu den Werdenfelser Alpen sowie in den Berchtesgadener Bergen herrschte am Donnerstag die Lawinenwarnstufe vier auf der fünfstufigen Skala. In den Bayerischen Voralpen und den Chiemgauer Alpen galt die Warnstufe drei. In tieferen Lagen ist die Lawinengefahr mäßig.

Nach Angaben des Deutschen Alpenvereins wird derzeit von Touren abseits gesicherter Pisten dringend abgeraten. Auch am Wochenende, wenn mildere Temperaturen zu erwarten sind, werde sich die Lage kaum verbessern. "Mit der Erwärmung kann die Lawinensituation vor allem in den niederen Lagen eher problematischer werden", warnte Thomas Bucher vom Alpenverein in München. Bei Sonneneinstrahlung können sich Nassschneelawinen bilden, die am Boden abgleiten.

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