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Nach Bayern kommen Ostdeutsche besonders gerne zum Arbeiten.

Bayern für Ostdeutsche Arbeitsziel Nummer eins

Nürnberg - Bayern steht in der Gunst ostdeutscher Zuwanderer auf Platz eins.

In den Jahren 2000 bis 2006 sei jeder vierte Beschäftigte aus den neuen Bundesländern des Jobs wegen in den Freistaat gezogen, berichtete das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). "Damit ist das süddeutsche Bundesland Hauptziel der ostdeutschen Zuwanderer", betonten die beiden Arbeitsmarktforscherinnen Nadia Granato und Annekatrin Niebuhr laut IAB-Mitteilung.

Insgesamt hätten 27,6 Prozent aller weggezogenen Ostdeutschen in Bayern eine neue Perspektive gefunden, während es in Baden-Württemberg nur 17,3 Prozent und in Nordrhein-Westfalen nur 14,4 Prozent gewesen seien.

Allerdings habe Bayern im Vergleich zu anderen westdeutschen Bundesländern auch die meisten Arbeitskräfte an Ostdeutschland verloren. Von denjenigen, die aus den alten Bundesländern nach Ostdeutschland abgewandert seien, stammten 22,5 Prozent aus Bayern und 19,7 aus Nordrhein-Westfalen.

dpa

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