+
Die AWO unterhält zahlreiche Seniorenheime.

AWO-Mitarbeiter im Freistaat fordern mehr Geld

Nürnberg - Mit Protestaktionen in mehreren Städten wollen Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bayern in dieser Woche ihre Forderung nach mehr Geld untermauern.

Nachdem die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern Mitte April gescheitert sei, stehe an diesem Donnerstag (14. Mai) die zweite an, sagte Irene Gölz von der Gewerkschaft ver.di am Montag in München. ver.di fordert für die rund 10.000 AWO-Beschäftigten im Freistaat eine Entgelterhöhung von 8 Prozent, die Arbeitgeber hätten bislang aber nur 2,8 Prozent angeboten.

Im Vergleich zu den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und der Caritas verdienten AWO-Altenpfleger oder Erzieherinnen durchschnittlich fünf Prozent weniger, sagte Gölz. "Die Vergütungen in sozialen Diensten sind sowieso schon deutlich niedriger als zum Beispiel in der Industrie. Dafür wollen die Beschäftigten wenigstens bei allen Trägern gleich bezahlt werden."

An diesem Dienstag sollen Kundgebungen in Nürnberg, Kulmbach und Bamberg stattfinden. Am Verhandlungstag selbst versammeln sich die AWO-Mitarbeiter in München vor dem Gewerkschaftshaus, wo die Gespräche geführt werden. Die Tarifverhandlungen für die AWO-Mitarbeiter laufen laut Gölz jeweils einzeln in den Bundesländern ab, weil eine bundesweite Initiative gescheitert war

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bayerischer Tourengeher stürzt 100 Meter tief - schwer verletzt
Im Zillertal hat sich ein Skitourengeher aus Erlangen am Sonntag bei einem 100-Meter-Sturz schwer verletzt. Der 38-Jährige war ohne Skier an einem Grat ausgerutscht.
Bayerischer Tourengeher stürzt 100 Meter tief - schwer verletzt
Tödliches Überholmanöver: Zwei Motorräder prallen frontal auf Auto
Ein Überholmanöver zweier Motorradfahrer endetet tragisch. Beim Frontalzusammenstoß mit einem Auto kam einer der beiden ums Leben.
Tödliches Überholmanöver: Zwei Motorräder prallen frontal auf Auto
Bewegende Feier für totgeprügelten Maurice: „Ein blühendes Leben verschwand“
Der Tod des 15-jährigen Maurice hat die kleine Gemeinde Obernzell tief erschüttert. Am Samstag haben neben seiner Familie rund 300 Trauernde Abschied von ihm genommen.
Bewegende Feier für totgeprügelten Maurice: „Ein blühendes Leben verschwand“
Auf der A3 beim Kreuz Deggendorf: Autofahrer stirbt nach Unfall mit Sattelzug
Am Samstag kollidierte ein 76 Jahre alter Autofahrer mit einem Sattelzug auf der A3 beim Kreuz Deggendorf. Im Krankenhaus erlag er am Sonntag seinen Verletzungen.
Auf der A3 beim Kreuz Deggendorf: Autofahrer stirbt nach Unfall mit Sattelzug

Kommentare