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Nicht bei allen Prozessen kontrolliert die Polizei die Besucher im Gericht.

Bewaffnet in den Gerichtssaal

Mit einer Waffe in den Gerichtssaal – Nach dem Blutbad im Gerichtssaal des Landshuter Landgerichts stellt sich die Frage, wie ein bewaffneter Mann in ein Justizgebäude gelangen kann.

„Im Allgemeinen werden bei uns Personen, die das Gerichtsgebäude betreten, nicht kontrolliert“, erklärt ein Sprecher des Münchner Landgerichts gegenüber merkur-online. Wie und wann kontrolliert wird, müsse aber jedes Gericht selber entscheiden. Eine einheitliche Regelung für alle Gerichtsgebäude in Bayern gebe es nicht.

Am Münchner Gericht werde stets bei Strafprozessen kontrolliert, bei Zivilprozessen hingegen nicht, so der Sprecher. Familienstreitigkeiten wie beispielsweise Scheidungen seien auch von Fall zu Fall heikle Angelegenheiten. Bei solchen Prozessen wird die Eingangsschleuse am Münchner Gericht dann mit Polizeibeamten, einem Metalldetektor und einem Röntgenapparat – wie am Flughafen – überwacht.

Der Kostenaufwand sei groß: „Es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit“, so der Gerichtssprecher. Schließlich sollen Gerichtsgebäude öffentlich zugängliche Orte sein.

mm

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