Schulbus kracht in Hauswand - Mindestens 20 Verletzte

Schulbus kracht in Hauswand - Mindestens 20 Verletzte
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Der Wagen hing mit zwei Rädern über dem zehn Meter tiefen Abgrund.

Gaby R. (50) auf der Inntalautobahn im Glück: Wagen blieb kurz vor dem Abgrund hängen

Fränkin wollte nur Pause machen...

Wahnsinn, war das knapp! Um ein Haar wäre eine Autofahrerin (50) aus Franken auf ihrer Fahrt in den Urlaub auf einer Baustelle an der Inntalautobahn in den Abgrund gestürzt. Dabei wollte sie nur mal kurz Pause machen …

Das ganze Jahr verwöhnt Gaby R. (50) Familien und Reitsportler auf ihrem Ferienhof im unterfränkischen Neuendorf (Kreis Kulmbach). Jetzt wollte sie sich mal ein paar Tage entspannen. Deshalb war sie in der Nacht zum Montag unterwegs nach Südtirol. Es lief alles wunderbar, bis sie gegen 2.30 Uhr ein dringendes Bedürfnis verspürte. „Ich muss irgendwo rechts ranfahren“, dachte sie sich …

Und da war’s wohl auch schon passiert: Gaby R. übersah, dass die Autobahn hier, auf der Höhe von Stans, wegen einer Baustelle umgeleitet wird. Sie geriet mit ihrem Geländewagen auf einen betonierten Bahndamm, den Deckel eines Tunnels. Der endet allerdings abrupt. Doch davon ahnte Gaby R. nichts, als sie ihren Wagen glücklicherweise stark abbremste – bis der Honda plötzlich festsaß!

Gaby R.: „Ich konnte es erst gar nicht begreifen und versuchte alles, um irgendwie weiterzukommen. Der Wagen hat schließlich einen Allradantrieb …“ Verzweifelt gab sie immer wieder Gas. Aber glücklicherweise bewegte sich nichts. Denn der Wagen hing schon mit zwei Rädern über dem zehn Meter tiefen Abgrund. Das sah Gaby R. aber erst, als sie ausstieg. „Vor lauter Schreck bin ich dann auch noch die Böschung abgerutscht“, erzählt sie. Anschließend alarmierte sie den ADAC. Und wenig später war auch die Polizei vor Ort. Die Beamten stellten bei Gaby R. übrigens einen erheblichen Promillewert fest.

Spektakuläre Bilder: Auto am Abgrund

Pkw auf der Inntalautobahn kurz vor Absturz

Hatten Sie etwas getrunken, Frau R.? „Nein, nein,“ versichert sie am Telefon, „aber nach dem Schock hab ich mir erst einmal einen Piccolo aufgemacht, den ich noch im Auto hatte.“ Die österreichische Polizei brachte Gaby R. nach der Unfallaufnahme in einem Hotel in Jenbach unter. Dort wartete sie am Montag den ganzen Tag auf die Bergung ihres Geländewagens. Allerdings nicht, um damit nach Südtirol zu fahren. „Die Urlaubsstimmung ist mir vergangen. Und erkältet hab ich mich auch noch heute Nacht, als ich auf den Rettungsdienst gewartet habe. Ich fahr wieder zurück nach Franken“, so Gaby R.

Daraus wurde am Montag allerdings nichts mehr. Gaby R. musste ins Krankenhaus, um sich durchchecken zu lassen, nach dem Sturz von der Böschung taten ihr Knie und Arme weh. Am Dienstag sollte sie dann ein ADAC-Helfer nach Hause bringen. Denn: Die Polizei hat ihren Führerschein sichergestellt – vorläufig erst einmal.

WdP

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