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Spiegelbild im Regen: Ein Spaziergänger am Marienplatz in München.

Der Frühling in Bayern lässt sich bitten

München - Es will einfach nicht Frühling werden! Am Samstag täuscht das Wetter ein bisschen an, die Sonne kommt raus - doch schon am Sonntag wird es wieder ungemütlich. In der kommenden Woche wird es vor allem nachts frostig kalt.

Die Meteorologen haben es derzeit besonders schwer, zuverlässige Wettervorhersagen zu treffen: "Die Lage ist äußerst wechselhaft", sagt Michael Klein vom Wetterdienst donnerwetter.de. Sicher ist, dass wir in Bayern am Samstag für kurze Zeit Frühlingsluft schnuppern dürfen. Morgens ist es zwar noch bewölkt, doch im Lauf des Vormittags setzt sich die Sonne zunehmend durch, für München prognostiziert Klein sogar 12 Grad Celsius.

Aktuelles Wetter

Schon am Sonntag verzieht sich der Frühling wieder, dann wird es mit Höchsttemperaturen um 7 Grad deutlich kühler. Klein prognostiziert Nieselregen. So bleibt es auch am Wochenanfang. In den Nächten gibt es sogar Frost.

Weil es weiterhin regnen soll - bis auf Pausen am Samstag -, warnt der Deutsche Wetterdienst im Freistaat vor Überschwemmungsgefahr. Doch das betrifft vor allem Nordbayern, sagt Karlheinz Daame, Mitarbeiter beim Bayerischen Hochwassernachrichtendienst. Am Alpenrand liegt noch genügend Schnee, der den Niederschlag aufnehmen kann. Schmilzt der aufgrund höherer Temperaturen, geschieht das so langsam, dass dadurch kein Hochwasser entsteht. Außerdem können die Alpenflüsse große Mengen Wasser aufnehmen und ableiten. An manchen, kleineren Gewässern allerdings könnten die Pegel steigen. Daamen nennt die Traun im Berchtesgadener Land und die Rott in Niederbayern.

Der Bayerische Lawinenwarndienst weist auf die große Lawinengefahr in den Alpen hin, die vor allem im östlichen Bereich noch ansteigt. Nur sehr erfahrene Skitourengeher, Variantenfahrer und Schneeschuhgehern sollten momentan - und auch nur mit größter Vorsicht - ungesichertes Skigelände betreten. Durch den Regen am Freitag sei die Schneedecke stark durchfeuchtet. So könnten Lawinen ausgelöst werden.

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