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Muss der 31-Jährige für immer ins Gefängnis?

Prozessauftakt: Muss der Sex-Mörder für immer ins Gefängnis?

Regensburg - Das Regensburger Landgericht will am Mittwoch die Verhandlung über die nachträgliche Sicherungsverwahrung eines Sexualmörders fortsetzen.

Der Prozess um die dauerhafte Inhaftierung des 31-Jährigen war Anfang März unterbrochen worden, weil der Verteidiger des Mannes etliche Akten zu spät bekommen hatte.

Der damals 19-Jährige hatte vor zwölf Jahren beim niederbayerischen Kelheim eine Joggerin überfallen, missbraucht und getötet. Der Mann hat nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft sadistische Verhaltenszüge, er sei nicht therapierbar. In dem Prozess müssen zwei Gutachter dazu Stellung nehmen, ob der Mann noch gefährlich ist. Das Urteil ist für Anfang Mai geplant.

Der 31-Jährige war als Heranwachsender zur Jugendhöchststrafe von zehn Jahren verurteilt worden, die Strafe hat er bereits abgesessen. Nun soll er nach dem erst 2008 erlassenen Gesetz zur nachträglichen Sicherungsverwahrung von Tätern, die Jugendstrafe erhielten, im Gefängnis bleiben.

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