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Greenpeace hat Gen-Soja in bayerischer Milch gefunden.

Greenpeace: Milchlieferanten füttern mit Gen-Soja

München - Die Milchlieferanten dreier bekannter bayerischen Molkereien füttern ihre Kühe nach einer Greenpeace-Untersuchung mit Gen-Soja.

Dabei handelt es sich um die Marken Weihenstephan, Bärenmarke und Allgäuland.

Die Umweltschützer ließen das Kraftfutter von vier Höfen je Molkerei untersuchen. Da alle drei Betriebe ihre Produkte als naturnah anpreisen, warfen die Umweltschützer den Firmen am Freitag vor, ihre Glaubwürdigkeit zu verspielen. Millionen Tonnen Gen-Pflanzen würden als Futter nach Deutschland importiert.

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Die Fütterung mit genmanipulierten Pflanzen ist legal und in Deutschland weit verbreitet. Greenpeace warnte, dass patentiertes Gen-Soja die Abhängigkeit der Bauern von den Konzernen vergrößere. Gen-Soja werde stärker gespritzt als herkömmliche Soja. Der Anbau der Risikosaat in Südamerika bedrohe riesige Wälder. "Die deutschen Molkereien tragen durch die Duldung von Genfutter bei ihren Lieferanten zur Verbreitung der Risikosaat in Südamerika bei", sagte Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Alexander Hissting.

dpa

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