Kalb auf Abwegen: Hubschraubereinsatz

Mindelstetten/Ingolstadt - Ein Kalb auf Abwegen hat die Polizei in Mindelstetten (Kreis Eichstätt) in der Nacht zum Donnerstag auf Trab gehalten.

Tarnen und Täuschen - nach dieser Devise hat ein ausgebüxtes Kalb seinen Besitzer stundenlang genarrt und sogar den Einsatz eines Polizeihubschraubers erfordert. Ein Landwirt aus Mindelstetten bei Ingolstadt hatte am Donnerstag kurz nach Mitternacht verzweifelt die Polizei verständigt, dass es ihm beim besten Willen nicht gelinge, sein ausgerissenes Jungrind zu finden. Da nicht auszuschließen war, dass das freiheitsliebende Kalb die vielbefahrene B 299 zur Flucht nutzen und so zur Gefahr für Autofahrer werden könnte, stieg der Polizeihubschrauber auf.

Erst mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde das Rindvieh gegen 2.30 Uhr von der Hubschrauberbesatzung tatsächlich nahe der Bundesstraße entdeckt. Zuvor war es auch einer Streifenbesatzung nicht gelungen, das gewitzte Kalb zu finden. Es hatte sich wohl zeitweise in einem nahen Wald versteckt. "Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, die Kuh in ein Grundstück zu treiben und einzufangen", heißt es im Bericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt zum glücklichen Ausgang des tierischen Einsatzes.

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