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In Burgau wird ein Massen-Gentest durchgeführt.

Bluttat an Wirtin: Massen-Gentest wird fortgesetzt

Burgau - Drei Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Wirtin in Burgau (Landkreis Günzburg) ist der Massen-Gentest in dem Ort am Wochenende fortgesetzt worden.

Es sei das zweite und vorerst letzte Wochenende gewesen, an dem Tests durchgeführt wurden, sagte ein Sprecher der Kriminalpolizei Neu-Ulm am Sonntag. Die Behörden hoffen, mit dem Test dem bislang unbekannten Täter auf die Spur zu kommen.

Die 71-jährige Wirtin war im Januar 2006 mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt worden. Bis Sonntagnachmittag gaben rund 1800 Männer freiwillig eine Speichelprobe ab. Insgesamt 2800 Männer, die zur Tatzeit zwischen 15 und 40 Jahre alt waren, wurden zu dem Test aufgerufen. Bei denjenigen, die nicht zur freiwillig Untersuchung erschienen waren, werde die Polizei telefonisch nach den Gründen fragen, sagte der Sprecher. “Natürlich steht keiner unter Tatverdacht, weil er nicht zum Test erschienen ist.“

An diesem Freitag sollen dann die Proben des zweiten Durchgangs nach München geschickt werden. Danach brauche die Rechtsmedizin etwa vier bis sechs Wochen für die Auswertung. Die Polizei rechnet im Sommer mit ersten Ergebnissen.

dpa

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