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In der gestellten Szene legt eine Frau eine Puppe in einer Babyklappe.

Mutter der ausgesetzten Emilia bleibt straffrei

Neu-Ulm - Die Mutter der in Neu-Ulm ausgesetzten kleinen Emilia wird juristisch nicht belangt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Memmingen vom Donnerstag wurde das Verfahren gegen die 18-Jährige eingestellt, weil eine Gefährdung des Kindes nicht nachgewiesen werden könne. "Die Frau hat sich darum bemüht, dass ihr Kind schnell gefunden wird. Der Tatbestand einer Aussetzung ist daher nicht gegeben", sagte Oberstaatsanwalt Johann Kreuzpointner.

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Brief der Mutter: "Wollte das Kind nicht aussetzen"

Ende März hatte die junge Frau aus dem Landkreis Neu-Ulm in ihrer Wohnung alleine und ohne medizinische Hilfe das Mädchen zur Welt gebracht. Fünf Tage später legte sie es in eine Decke gehüllt an einem Hintereingang der Donauklinik Neu-Ulm ab. Unmittelbar danach rief sie in der Klinik an, um auf das Kind aufmerksam zu machen. Emilia wird derzeit von Pflegeeltern betreut. Ob sie zur Adoption freigegeben wird oder zu ihrer Mutter zurück soll, steht nach Angaben des Kreisjugendamtes Neu-Ulm noch nicht fest.

lby

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