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Beate Merk, Justizministerin in Bayern.

Nach Bluttat in Landshut: Debatte über Schleusen

Landshut/München - Nach der Schießerei im Landgericht Landshut ist eine Debatte über die Sicherheit in Justizgebäuden entbrannt.

In Zeiten zunehmender Gewalt müssten Konsequenzen gezogen werden, erklärte Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) am Dienstag in München. "Hierzu gehört ein verstärkter Einsatz von Sicherheitsschleusen an Gerichtseingängen." Zugleich betonte Merk der Mitteilung zufolge, man könne aus Gerichtsgebäuden natürlich keine Hochsicherheitstrakte machen. Die Gerichte seien nun einmal ein öffentlicher Ort mit viel Publikumsverkehr.

Auch Siegfried Schneider (CSU), Chef der Staatskanzlei, sagte bei der Pressekonferenz zur Bluttat, man müsse die Sicherheitsvorkehrungen in Gerichten überprüfen. Möglicherweise müsse man überall Schleusen einrichten.

Am Dienstagvormittag hatte im Landgericht Landshut der 60 Jahre alte Franz N. aus Dingolfing sich selbst und seine Schwägerin erschossen. Ein Anwalt und eine weitere Schwägerin wurden schwer verletzt.

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