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In Bayern herrscht ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bei der sozialen Armut.

Nord-Süd-Gefälle bei Armut in Bayern

Berlin/München - In Bayern herrscht ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bei der sozialen Armut.

Das geht aus dem Armutsatlas des Paritätischen Gesamtverbands hervor, der am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Danach steigen die Armutsquoten nördlich der Linie Würzburg-Passau deutlich und erreichen im östlichen Oberfranken die höchsten Werte.

Mit über 15 Prozent sind die Armutsquoten dort etwa doppelt so hoch wie im Süden Bayerns. Insgesamt liege Bayern mit 11 Prozent knapp 2 Prozentpunkte unter der westdeutschen Armutsquote an zweiter Stelle hinter Baden-Würrtemberg.

Als arm gilt nach der Definition, wer bis zu 60 Prozent des Durchschnittseinkommens erreicht. Dazu zählen Menschen, die von Arbeitslosengeld II oder anderen Arten der Grundsicherung leben. Die positive Gesamtzahl in Bayern ergibt sich den Angaben zufolge aus der günstigen Lage in Südbayern um die Landeshauptstadt mit den niedrigsten Armutsquoten in Deutschland.

dpa

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