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Noch während des Landeanflugs auf den Münchner Flughafens erkundet sich der Tower nach

Der Notfallplan am Münchner Flughafen

München - Bevor am Mittwoch im Erdinger Moos das erste Flugzeug aus Mexiko landet, läuft am Münchner Flughafen der Präventionsplan für den Ernstfall an. Merkur-Online erklärt, was geschieht, wenn der Pilot einen möglichen Schweinegrippe-Fall an Bord meldet.

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Erstellt wurde der Plan vom Landratsamt Erding. „Dabei orientieren wir uns an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, der Ministerien und der Weltgesundheitsorganisation WHO und greifen auf bewährte Pläne zurück, die bereits für Infektionskrankheiten wie die Vogelgrippe erarbeitet wurden“, erläutert Dr. Wolfgang Hierl, Leiter der Abteilung Gesundheitswesen im Landratsamt. Konkrete Vorsichtmaßnahmen betreffen momentan nur die Direktflüge aus Mexiko.

Der Notfallplan am Münchner Flughafen im Detail:

- Der Flughafens München erkundigt sich noch vor der Landung des Flugzeuges beim Piloten, ob während des Fluges bei Passagieren oder dem Bordpersonal Symptome der Schweinegrippe aufgetreten sind.

- Wird ein Verdachtsfall vom Piloten bestätigt, wird das ankommende Flugzeug in eine isolierte Abstellposition geleitet.

- Der möglicherweise erkrankte Passagier bleibt zunächst an Bord, während die anderen Passagiere über ihr Ansteckungsrisiko und die weiteren empfohlenen therapeutischen Maßnahmen informiert werden.

- Der Passagier wird anschließend von einem Arzt des Medizinischen Dienstes des Flughafens untersucht. Sollte sich danach der Verdacht auf eine Erkrankung mit Schweinegrippe erhärten, wird der Patient mit einem Rettungswagen sofort in die Isolierstation des Schwabinger Krankenhauses gebracht.

- Auch wenn sich kein Verdachtsfall an Bord befindet, erhalten alle Reisenden aus betroffenen Gebieten das vom Robert-Koch-Institut verfasste Merkblatt „Hinweise zur Gesundheit für Flugpassagiere“. Zudem muss jeder Passagier eine so genannte Ausstiegskarte mit seinen persönlichen Daten ausfüllen. Sollte ein Passagier später erkrankten, können die Mitreisenden auf diese Weise im Nachhinein informiert werden.

mm

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