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Mirjam Novak. Die Nürnbergerin hat sich um den "besten Job der Welt" in Australien beworben.

Nürnbergerin in Endauswahl für "besten Job der Welt"

Nürnberg/Sydney - Die 28 Jahre alte Mirjam Novak könnte schon bald auf einer australischen Trauminsel den "besten Job der Welt" genießen. Die Studentin und Schauspielerin aus Nürnberg schaffte es in die Runde der letzten 16 Bewerber.

Objekt der Begierde: das gut bezahlte und wenig arbeitsintensive Hausmeisteramt auf einem paradiesischen Eiland im Gebiet des Great Barrier Reefs in Queensland. Der Sieger soll am 6. Mai gekürt werden.

Arbeitsbeginn ist der 1. Juli. Sechs Monate darf der Gewinner in einer Villa auf Hamilton Island wohnen, am Strand spazieren gehen, schnorcheln und in der Sonne liegen. Als Gegenleistung muss er einen Werbe-Blog über die Insel schreiben. Dafür allerdings soll es noch 150.000 australische Dollar (80.000 Euro) Honorar geben. Fast 35.000 Bewerbungen trudelten bei der Tourismusbehörde des Staates Queensland ein.

Die ungewöhnliche Stellenausschreibung ist Teil einer Werbekampagne des Fremdenverkehrsamts. Insgesamt will Queensland in Zeiten von Wirtschaftskrise und Rezession 1,7 Millionen australische Dollar in die Kampagne stecken.

Neben Mirjam Novak dürfen sich unter anderem ein 39-jähriger Journalist aus Kanada, ein indischer DJ und eine amerikanische Produzentin einer Online-Show Hoffnungen machen. Mit im Boot bei den Auswahlgesprächen Anfang Mai ist auch eine fallschirmspringende und klettererprobte taiwanische Übersetzerin. Sie wurde bereits im März in einer Online-Abstimmung ausgewählt. Das Fremdenverkehrsamt kürte nun die anderen 15 Finalisten.

Ursprünglich sollten es lediglich zehn sein, doch seine Leute hätten sich nicht einigen können, verriet Tourismuschef Anthony Hayes. Die Auserwählten reagierten mit Jubel oder starken Sprüchen - oder sie genehmigten sich ein australisches Bier. "Die Europäer haben die ganze Nacht gefeiert", sagte Hayes über die Endrunden-Kandidaten aus Deutschland, Frankreich, Irland, den Niederlanden und Großbritannien.

ap

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