Oberbayern: Heiligenfiguren aus Kirchen gestohlen

München - Seit zwei Monaten häufen sich Diebstähle von sakraler Kunst aus Kirchen in Oberbayern und dem angrenzenden Österreich.

Dies hat die Landeskriminalämter (LKA) in Bayern und Tirol auf den Plan gerufen. Die bisher bekanntgewordenen Diebstähle betreffen Kirchen in Degerndorf und Lippertskirchen (Landkreis Rosenheim) sowie in Inzell (Landkreis Traunstein). In der Kirche von Wallgau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) blieb es beim Versuch. Alle Kirchen waren unversperrt, wie das Bayerische LKA am Freitag in München berichtete.

Die Sakralkunst, die aus Kirchen im Freistaat gestohlen wurde, hat einen Gesamtwert von rund 10 000 Euro, die aus österreichischen Gotteshäusern entwendeten Gegenstände sind rund doppelt so viel wert. Es handelt sich überwiegend um Marienfiguren oder Skulpturen anderer Heiliger. Die Diebstähle in Österreich zogen sich entlang der Inntal-Autobahn A12, betroffen sind Kirchen in Hall, Zirl, Langkampfen, Stans und Rietz. Auch in Österreich hatten es die Diebe auf wertvolle Holzfiguren abgesehen. Ob es sich bei den grenzüberschreitenden Diebstählen um eine zusammenhängende Serie handelt, sollen die Ermittlungen ergeben, wie das LKA in München ergänzend mitteilte.

dpa

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