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Ein Küchenmesser war die Tatwaffe.

Russlanddeutscher wurde aus Eifersucht erstochen

Bayreuth - Die tödliche Messerattacke Ende März auf einen Russlanddeutschen (32) in Bayreuth war eine Beziehungstat. Das hat die Polizei ermittelt.

Beim Täter handele es sich um einen 26 Jahre alten Mann aus Uffenheim, teilten die Behörden am Dienstag mit. Der wegen Vermögensdelikten mehrfach vorbestrafte Mann war wenige Stunden nach der Tat vom 28. März in der Wohnung einer Bekannten festgenommen worden.

Das Opfer war am vergangenen Freitag trotz einer Notoperation seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 32-Jährige sei letztlich mit einem gezielt geführten schnellen Stich ins Herz getötet worden, sagte Leitender Oberstaatsanwalt Thomas Janovsky.

Gegen den 26-Jährigen wurde mittlerweile Haftbefehl wegen Mordes aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen erlassen. Zum Motiv wollte sich Janovsky mit Rücksicht auf die noch laufenden Ermittlungen nicht konkret äußern.

Dem Vernehmen nach ging es bei der Attacke in einer Straße am Rande der Innenstadt um eine Frau.

Der mutmaßliche Täter hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Nach ihm wurde aufgrund eines Haftbefehls wegen räuberischer Erpressung gefahndet.

Am Morgen nach der Bluttat hörten die Beamten verdächtige Geräusche in der Wohnung einer Zeugin, die sie wegen der Messerattacke vorladen wollte. In einem Kleiderschrank fanden sie den 26-Jährigen und nahmen ihn fest.

Zeugenaussagen, die Ergebnisse rechtsmedizinischer Untersuchungen und die Auswertung von Telefongesprächen erhärteten laut Janovsky den Verdacht. Nach Aussagen von Zeugen soll der Mann die Tat eingeräumt haben. Auch die mutmaßliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, wurde mittlerweile sichergestellt.

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