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Seehofer mit Gebirgsschützen am Montagabend in München.

Seehofer ist neuer Schutzherr der bayerischen Gebirgsschützen

München - Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) hat am Montag offiziell die Schutzherrschaft über die bayerischen Gebirgsschützen übernommen.

Dazu kam eine Abordnung der Schützen, angeführt von Landeshauptmann Karl Steininger, in die Staatskanzlei nach München. Traditionell fungiert der amtierende Ministerpräsident des Freistaats als Schutzherr über die 47 Kompanien mit rund 12.000 Mitgliedern vom Berchtesgadener bis zum Werdenfelser Land. Im Gegensatz zu Franz Josef Strauß, Max Streibl und Edmund Stoiber ist Seehofer wie schon sein Vorgänger Günther Beckstein selbst kein Mitglied der Gebirgsschützen. Die Gebirgsschützen waren einst im Alpenraum aktiv kämpfende Truppen. Heute werden ihre Karabiner nur noch zum Salutschießen bei besonderen Anlässen verwendet. Die Mitglieder verstehen sich als Hüter des wehrhaften Brauchtums. Sie ehren jährlich am ersten Mai-Wochenende ihre Schutzpatronin, die Gottesmutter Maria. Prominentester Gebirgsschütze ist Papst Benedikt XVI., der zur Kompanie Tegernsee gehört.

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