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Karl D.

Sex-Bestie Karl D. bleibt auf freiem Fuß

München - Der rückfallgefährdete mehrfache Vergewaltiger Karl D. darf vorerst auf freiem Fuß bleiben.

Das Oberlandesgericht München lehnte einen Unterbringungsbefehl für den Sexualstraftäter Karl D. ab, wie die Justiz am Donnerstag mitteilte. Zum Schutz der Bevölkerung hatte die Staatsanwaltschaft eine nachträgliche Sicherungsverwahrung beantragt.

Karl D. hatte drei Mädchen vergewaltigt und wurde kürzlich nach 14 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Er zog ins nordrhein-westfälische Heinsberg gezogen, was dort heftige Bürgerproteste auslöste. Landrat Stephan Pusch (CDU) hatte öffentlich vor dem als rückfallgefährdet geltenden Sexualstraftäter gewarnt und dabei auch den Heinsberger Ortsteil genannt, in den dieser gezogen war. Vor dem Haus, in dem der Sexualstraftäter bei seinem Bruder lebt, versammelten sich daraufhin täglich Demonstranten.

Die Staatsanwaltschaft München hatte nach Verbüßung der Haftstrafe eine nachträgliche Sicherungsverwahrung für Karl D. und auch einen Unterbringungsbefehl beantragt. Das Landgericht hatte beides abgelehnt. Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Aufhebung des Unterbringungsbefehls verwarf nun das Oberlandesgericht München. Die Ermittler haben auch Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) eingelegt. Dieser muss nun die Freilassung überprüfen.

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