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Amerikanische Verhältnisse: Mit einem Metalldetektor werden in Cleveland Schüler durchsucht. So weit soll es in Bayern nicht kommen.

Sicherheit nach Amoklauf: Keine Verschärfung an Schulen

München - Nach dem Amoklauf in Winnenden wird es an Bayerns Schulen keine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen geben.

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Waffenkontrollen: Bayern ist skeptisch

Die Staatsregierung wolle die Schulen nicht zum Hochsicherheitstrakt machen und halte deshalb flächendeckende Einlasskontrollen nicht für zielführend, erklärten Kultusminister Ludwig Spaenle und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München.

Polizei und Schulen seien für die "Bewältigung von Amoklagen" gut gerüstet. Innenminister Herrmann soll aber bis 31. März im Kabinett über etwaigen Nachbesserungsbedarf bei Waffenrecht und Gewaltspielen berichten. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte, er sehe beim Vollzug der Vorschriften noch Verbesserungsmöglichkeiten - etwa beim Verbot und der Indizierung gewaltverherrlichender Computerspiele oder sonstiger medialer Darstellungen.

In deutschen Privathaushalten lagern legal zwischen sieben und zehn Millionen Waffen, schätzt das "Forum Waffenrecht". Auch in Oberbayern kommt ein beträchtliches Waffenarsenal zusammen. 453 775 Waffen, also knapp eine halbe Million, sind in Privathaushalten verwahrt, wie eine Recherche des Münchner Merkur ergab.

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