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Sonnleitner hält die Hand auf - der Bauernpräsident will Geld aus dem EU-Konjunkturprogramm.

Sonnleitner will 90 EU-Millionen

Herrsching - Angesichts der schlechten Lage auf den Agrarmärkten hat Bauernpräsident Gerd Sonnleitner schnelle Liquiditätshilfen für die Land- und Forstwirtschaft gefordert.

Sonnleitner sagte am Freitag auf der Landesversammlung des Bayerischen Bauernverbandes in Herrsching laut Mitteilung: "Wir haben nie ein Milliardenprogramm erwartet, aber deutlich mehr als das, was die beiden bisherigen Konjunkturprogramme und die Rettungsschirme für die Land- und Forstwirtschaft vorsehen." Deshalb forderte der Bayerische Bauernverband, die rund 90 Millionen Euro aus dem EU-Konjunkturprogramm sofort für landwirtschaftliche Betriebe bereitzustellen. Dies ist Teil eines Forderungspaketes an die Politik, den der Bauernverband für den Agrargipfel am kommenden Dienstag in Berlin erarbeitete.

Außerdem verlangte der Bauernverband, die Wettbewerbsnachteile bei der Besteuerung von Biokraftstoffen und der Agrardieselregelung für deutsche Bauern zu beseitigen. Zudem sei es dringend erforderlich, die Nachfrage im Bereich Milch, Fleisch und Getreide anzukurbeln. "Unser Land braucht die Bauernfamilien, ihre Produkte, ihre Werte und die Leistungen, die sie für die Gesellschaft erbringen", sagte Sonnleitner.

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