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Gerd Sonnleitner .

Sonnleitner will kein Sündenbock sein

München - Der unter großen Druck geratene Bauernpräsident Gerd Sonnleitner macht die Politik für den rapiden Verfall der Milchpreise verantwortlich.

Bei der Entscheidung für die Erhöhung der Milchquote Ende 2008 hätten Bayern, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ( CSU ) und die Bundesregierung zugestimmt, sagte Sonnleitner am Freitag in München . "Ich habe immer im Interesse der Bauern für die Quote gekämpft", sagte Sonnleitner. "Man baut mich als Sündenbock auf." Der Bauernpräsident ist in der Bauernschaft massiven Angriffen ausgesetzt, weil der Deutsche Bauernverband die Abschaffung der Milchquote 2015 befürwortet.

Sonnleitner warf der Politik weiter ein "Ablenkungsmanöver" mit der Diskussion um die Milchquote vor. "Da wird man abgespeist mit einer Quotenaussetzung, und wo man wirklich etwas tun kann, tut man nichts." Notwendig seien schnelle nationale Hilfen wie die Senkung der Agrardieselsteuer und Liquiditätshilfen. "Wir haben eine katastrophale Lage auf den Höfen", sagte Sonnleitner.

dpa

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