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Am Freitag soll bei H&M gestreikt werden.

Streik bei H&M und Lidl

München - Nach der zweiten ergebnislosen Verhandlungsrunde im Tarifstreit des bayerischen Einzelhandels weitet die Gewerkschaft ver.di die Warnstreiks aus.

Für Freitag rief ver.di unter anderem Beschäftigte von Real, Metro, Lidl und H&M in mehreren Städten im Freistaat zu Arbeitsniederlegungen auf. Schwerpunkte der Aktionen sollten München und Augsburg sein, aber auch in Aschaffenburg , Weilheim und Regensburg waren Warnstreiks geplant.

Die Arbeitgeber hatten bei der zweiten Runde der Gespräche am Dienstag ein Angebot vorgelegt. Demnach schlug der Landesverband des Bayerischen Einzelhandels eine Lohnerhöhung um 1,5 Prozent zum Dezember vor. Zudem boten die Arbeitgeber eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro für das nächste Jahr an sowie eine weitere Lohnerhöhung um 0,5 Prozent zum Januar 2011. Ver.di hatte das Angebot als “eindeutig zu niedrig“ abgelehnt. Die Gewerkschaft verlangt unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld für die 335 000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel, mindestens aber 135 Euro. Am 19. Juni wollen die Tarifparteien in eine dritte Verhandlungsrunde gehen.

dpa

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