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Mehr als 4000 Pilger sind am Donnerstag in Regensburg zu einer der größten Fußwallfahrten Europas gestartet.

Tausende pilgern nach Altötting

Altötting - Mehr als 4000 Pilger sind am Donnerstag in Regensburg zu einer der größten Fußwallfahrten Europas gestartet.

"Die Stimmung ist sehr gut, wir haben wunderbares Pilgerwetter", sagte Pilgerführer Bernhard Meiler kurz nach dem Start. Das bedeckte, aber trockene Klima sei für die Wallfahrt besser als zu große Hitze. "Und wenn es mal ein bisschen regnet, dann ist das nicht so schlimm, das packen wir leicht."

Die Gläubigen aus dem katholischen Bistum Regensburg wollen in drei Tagen zum 111 Kilometer entfernten oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting laufen. Auf der Strecke werden sich immer wieder Gruppen dem kilometerlangen Zug anschließen. Insgesamt rechnen die Organisatoren bei der 180. Regensburger Diözesanwallfahrt mit etwa 9500 Teilnehmern, die traditionsreiche Pilgerreise findet jedes Jahr seit 1830 statt.

Um das Wohlbefinden der Gläubigen kümmern sich auf dem Weg etwa 40 Rot-Kreuz-Helfer sowie vier Ärzte. Zudem sind 16 Sanitäts- und Rettungswagen bei der Wallfahrt dabei. Die Polizei sperrt für die Gläubigen nach und nach die jeweiligen Straßen ab, Autofahrer müssen deswegen mit längeren Verzögerungen rechnen.

Begleitet werden die Pilger von rund 15 Priestern. Damit die Kommunikation funktioniert, tragen 40 Teilnehmer in gewissen Abständen über Funk verbundene Lautsprecher. Auch sonst ist für die Wallfahrt eine große Organisation nötig. Das Gepäck der Teilnehmer wird von rund 70 Begleitfahrzeugen zu den Zielen der Tagesetappen gebracht. Die Pilger übernachten auf dem Weg nach Altötting in Privatquartieren in insgesamt 28 verschiedenen Orten.

dpa

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